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Restaurierung des Grabmals von Richard Mutz

Grab Richard Mutz

Nach einem erfolgreichen Wirken an verschiedenen Orten – von Berlin über Liegnitz bis zur Leitung der Großherzoglichen Majolika-Manufaktur in Karlsruhe – zog Mutz 1923 nach Gildenhall, wo er zusammen mit dem Bildhauer Hans Lehmann-Borges eine eigene Keramikwerkstatt aufbaute. Dort entstanden hochwertige Kachelöfen, Baukeramik und Gebrauchskeramik. Bedauerlicherweise fiel seine Werkstatt 1929 der Weltwirtschaftskrise zum Opfer.

Das Grabmal

Mutz entwarf seine Grabstätte in Alt Ruppin selbst – mit einer Klinkerwand und Porträt-Relief, die die Inschrift „Befreiet Euch vom Fluche des Goldes“ trägt. Diese Inschrift spiegelt Mutz‘ politische Überzeugung wider: er interessierte sich leidenschaftlich für Alternativen zum Kapitalismus und war wirtschaftlich sehr engagiert.

Der Verein Gildenhall Horizonte bemüht sich um die würdige Restaurierung dieses historischen Grabmals. Erste Sondierungen werden derzeit durchgeführt, um den Zustand des Denkmals zu erfassen und ein angemessenes Restaurierungskonzept zu entwickeln.

Weitere Informationen zu Richard Mutz finden Sie auch in unserem Katalog.